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10.07.2017, 13:16 Uhr
Kolpingwerk in NRW trifft Personalentscheidungen
Dr. Stefan Nacke MdL ist neuer Vorsitzender
Paderborn. - Die Landesversammlung hat Dr. Stefan Nacke MdL einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Kolpingwerkes Landesverband NRW gewählt. Karl Schiewerling schied nach mehr ca. 30 Jahren aus dem  Landesvorstand, dessen Vorsitzender er über viele Jahre war, aus. Für eine weitere Amtszeit stand er nicht mehr zur Verfügung.

„Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe, in einem Verband mit mehr als 90.000 Mitgliedern in NRW die Themen wie Familie und Bildung, die in unserer Gesellschaft wichtig sind, Verantwortung übernehmen zu dürfen“, so Nacke nach seiner Wahl. (...)
v.l.n.r.: Martin Rose (stv. Landesvorsitzender), Reinlinde Steinhofer (Landesgeschäftsführerin), Dr. Stefan Nacke MdL (Landesvorsitzender), Peter Jansen (Landespräses), Karl Schiewerling MdB

Der Münsteraner ist im Mai 2017 neu in den Landtag gewählt worden. Als Theologe und promovierter Soziologe sind seine wesentlichen Themen die Katholische Soziallehre und das Thema Familie.

Erstmalig wurde zudem ein Stellvertreter gewählt: Martin Rose, Diözesanvorsitzender des Kolpingwerkes Köln, übernimmt diese neue Aufgabe im Landesvorstand. Der bisherige Landespräses Franz Westerkamp aus Münster stand für eine weitere Amtszeit ebenfalls nicht mehr zur Verfügung. Gewählt wurde der Diözesanpräses des Kolpingwerkes Köln, Peter Jansen.

Vor den Wahlen fand eine Fachtagung mit Dr. Andreas Püttmann (Journalist und Publizist aus Bonn)  zum Thema „Herausforderung: Rechtspopulismus: müssen wir jetzt die Demokratie verteidigen?“ statt.

Er skizzierte in seinem Vortrag die Gefährdung der Demokratie durch populistische Kampagnen, die durch einen Mangel an Reflexion und Kritik die öffentliche Meinungsbildung beeinflussen. Sein Credo lautet: „In der Demokratie kommt es darauf an, dass die Richtigen im Staat fleißig werden.“ Eine zentrale Aufgabe kommt laut Püttmann auch der Bildung zu, die Garant für kritisches Prüfen, aufgeklärtes Denken und reflektiertes Bewerten ist. Darüber hinaus „müssten auch zivilisierte Mindeststandards in Bezug auf den medialen Umgang durchgesetzt werden“, so Püttmann, damit „nicht jeder alles zu jeder Zeit ohne bewusste Reflexion“ grenzenlos veröffentlichen kann. Würde das gelingen, wären dem Populismus starke Grenzen gesetzt.

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