Anlieger und Kita-Eltern verlangen mehr Verkehrssicherheit am Düesbergweg

CDU Geist unterstützt Anliegen

24.06.2020 | Jan Gebker | Münster

Die CDU Geist - und ihr Ratskandidat Jan Gebker - unterstützen die Forderungen von Anwohnern und Kita-Eltern nach mehr Verkehrssicherheit auf dem Düesbergweg. Unterstützt wird die Aktion auch durch Stefan Blume von der Initiative Kidicall Mass in Münster.

Unter Beachtung der vorgeschriebenen Abstandsregeln trafen sich Anwohner und Kita-Eltern am bundesdeutschen Tag der Verkehrssicherheit mit Vertretern der CDU Geist zu einem Austausch an der Kita Kanalhaie am Düesbergweg. Thema war die Verkehrssituation am Düesbergweg.

Wegen des hohen Verkehrsaufkommens wurde erneut eine Geschwindigkeitsbegrenzung gefordert. Einigkeit bestand darüber, dass nur mit einem durchgängigen Tempo 30-Limit zwischen Hammer Straße und Maria-Hötte-Stift mehr Verkehrssicherheit und weniger gefährliche Begegnungssituationen entstehen. Beim Ein- und Ausparken im Bereich Kita-Kanalhaie und entlang des Kleingartenvereins kommt es täglich zu gefährlichen Situationen, vor allem beim Rangieren und beim Ein- und Aussteigen der Kinder, weil der Durchgangsverkehr zu schnell fahre. Darüber hinaus sei auch die scharfe Kurve in Höhe der Zufahrt zum Clemenshospital für Radfahrer und Fußgänger unübersichtlich, die an dieser Stelle den Düesbergweg kreuzen müssten. Die Verkehrsinsel vor der Einfahrt kann ein Fahrrad mit (Kinder)-Anhänger nicht aufnehmen, was für zusätzliche Gefahr sorgt. Außerdem wird bemängelt, dass der Schwerlastverkehr vielfach gegen das Durchfahrtverbot für LkW ab 3,5 t auf dem Düesbergweg verstoße. Der Düesbergweg werde wahrnehmbar als Verbindungsachse zwischen Hammer Straße und Kappenberger Damm genutzt, was dem eigentlichen Zweck nicht entspräche. Vielmehr soll der Düesbergweg für den Quartiersverkehr zu Fuß und per Fahrrad von den Bewohnern und Bewohnerinnen des Geist-Viertels häufig genutzt und gequert.

Wiederholt hatte es bereits in der Vergangenheit Initiativen aus der Politik sowie von Anliegern und Eltern zur Verbesserung der Verkehrssicherheit gegeben. Diese seien aber bisher – mitunter mit fragwürdigen Argumenten – seitens der Stadtverwaltung im Sande verlaufen.

Stefan Blume, Vertreter der Initiative Kidical Mass Münster, betonte während des Treffens, zu einer echten Verkehrswende gehöre auch die Gleichberechtigung der Verkehrsträger. „Auf dem Düesbergweg ordnen sich die Interessen von Radfahrern, Fußgängern und Kita-Besuchen den Interessen des Kraftverkehrs unter. Das muss sich ändern, bevor schwere Unfälle passieren.“

„Steter Tropfen höhlt den Stein“, betonte der Vorsitzende der Ortsunion Geist, Jan Gebker, der im Düesbergviertel für den Stadtrat kandidiert. Er sagte zu, als Mitglied der Bezirksvertretung Mitte erneut einen Antrag auf mehr Verkehrssicherheit über die CDU-Fraktion einzubringen.