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18.07.2020, 21:26 Uhr
"Für uns ist klar, dass es dort auch weiter Parkmöglichkeiten geben muss"
CDU mahnt Verbesserungen an der Max-Winkelmann-Straße an
Die Hiltruper Ratsmitglieder Astrid Bühl und Stefan Leschniok haben sich mit Vertretern der Anwohner der Max-Winkelmann-Straße getroffen und über die Situation vor Ort nach der Roteinfärbung der Fahrradstraße informiert. "Wir haben großes Verständnis für die Verärgerung vieler Anwohner. Es ist gut, dass sich die Verwaltung nach der katastrophalen Informationspolitik bewegt hat und nun einen zeitlich gestreckten Ablauf samt Dialog in Aussicht stellt. Für uns ist aber klar, dass es dort auch weiter Parkmöglichkeiten geben muss", so die beiden CDU-Politiker. Die "Kompromisslösung" des Tiefbauamtes sei auch dem massiven Druck aus der Politik zu verdanken. "Wir haben da schon kräftig auf die Pauke gehauen. So geht es nicht", stellt Ratsherr Stefan Leschniok klar.
Ratsmitglieder Astrid Bühl und Stefan Leschniok
Nach Auffassung von Bühl und Leschniok reiche der Vorschlag der Verwaltung aber nicht aus. Daher werde es in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung im August einen Antrag der CDU geben, der zusammen mit der Ratsfraktion erarbeitet worden sei. In diesem Antrag werde der Verwaltung aufgegeben, bis zum Ende des Jahres der Bezirksvertretung eine Analyse der Parksituation vorzulegen, die auch Lösungsmöglichkeiten der Parkprobleme beinhalten müsse. Hierbei seien auch die Einrichtung einer Bewohnerparkzone und eines nur einseitigen Halteverbots sowie die Möglichkeit des aufgesattelten Parkens zu prüfen. Auf die Belange von besonderen Institutionen, wie zum Beispiel Arztpraxen und Physiotherapeuten, sowie von Menschen mit eingeschränkter Mobilität sei dabei Rücksicht zu nehmen. Die Verwaltung müsse diese Analyse und die Lösungsvorschläge ergänzend mit den betroffenen Anwohnern der Max-Winkelmann-Straße erörtern, ggf. durch Vor-Ort-Gespräche. Dabei sei auf eine rechtzeitige Einladung der Anwohner zu achen. Der Antrag schließt damit, dass das Kfz-Halteverbot nicht vor der Vorlage des Analyseberichts umgesetzt werden dürfe.

"Mit diesem Antrag, der wenn nötig auch vom Rat beschlossen wird, nehmen wir Druck aus dem Kessel. Es wird auch über den 1. Okober hinaus keine Halte- und Parkverbote geben", betont Ratsfrau Astrid Bühl. Ihr Ratskollege Stefan Leschniok fordert die politischen Mitbewerber auf, dem Antrag der CDU zuzustimmen. "Der Oberbürgermeister-Kandidat der SPD hat sich auf die Max-Winkelmann-Straße gestellt und große Töne gespuckt. Jetzt kann die SPD zeigen, ob den Worten auch Taten folgen, die den Menschen vor Ort wirklich helfen. Ähnliches gilt für die Grünen", so Stefan Leschniok.

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