Moderne Stadtteilgrundschule für Mecklenbeck wird konkret

21.08.2020 | Münster-Mecklenbeck

„Mecklenbeck ist auf der Zielgeraden zu einer modernen Stadtteilgrundschule mit modernem Schulraumprogramm, großer Mensa und ausreichend Räumen für die Ganztagsbetreuung“, geben sich die CDU-Ratskandidaten Ulrich Möllenhoff und Peter Wolfgarten zusammen mit dem amtierenden Mecklenbecker Ratsherrn Josef Schliemann überzeugt, „Wir hoffen, dass die Architekten die zusätzlichen Spielräume, die wir für den anstehenden Architektenwettbewerb erreichen konnten, in überzeugende Entwürfe umsetzen.“

Im Jahre 2009 hatte die CDU in der Bezirksvertretung auf Wunsch der Peter-Wust-Schule eine „Schule der kurzen Wege mit neuer Zweifachturnhalle“ beantragt, weil zwei Standorte eine erhebliche organisatorische Belastung für die Schule darstellten. Außerdem war die alte Turnhalle stark sanierungsbedürftig. Bereits im Jahre 2014 konnte die neue Turnhalle dem Schul- und Vereinssport übergeben werden. Schon damals hatte sich die CDU Mecklenbeck dafür eingesetzt, dass die Umsetzung möglichst schulhofverträglich geschehen sollte, und konnte noch eine Verschiebung des Baufensters für die Turnhalle erreichen.

Für den nun anstehenden Schulausbau wurden im Jahre 2018 auf Antrag der CDU noch einmal verschiedene Alternativen einer Erweiterung im Bestand etwa durch ein zweites Geschoss oder Anbauten geprüft. Die untersuchten Alternativen wurden allerdings jetzt von der Fachverwaltung alle verworfen, weil sie baulich nicht möglich seien oder bei laufendem Schulbetriebes nicht umsetzbar oder nicht finanzierbar wären. „Um möglichst viel Schulhoffläche zu erhalten, bleibt jetzt nur noch die Option, die bestehende Aula in die Konzeption von Schulerweiterung und neuer Mensa einzubeziehen, die die Schule für die Ganztagsbetreuung unbedingt benötigt“, erläutert Ulrich Möllenhoff die Schwierigkeiten.

Die Verwaltung schlägt wegen des starken Bevölkerungszuwachses in Mecklenbeck entgegen der ursprünglichen Planung vor, die Peter-Wust-Schule gleich zur 4-Zügigkeit auszubauen. „Dies hat den Vorteil, dass wir eine Dauerbaustelle über mehrere Jahre verhindern“, so Peter Wolfgarten.

Durch die Erweiterung soll die Schule ausreichend Klassenräume mit Mehrzweck- und Differenzierungsräumen für ein modernes Schulprogramm erhalten. Außerdem soll eine ausreichend große Mensa mit Küche und Nebenräumen entstehen. Bei der Planung des OGTS-Bereichs geht das Musterraumprogramm der Stadt davon aus, dass 80% der Schüler teilnehmen. Außerdem soll die Schule mit Aufzügen ausgestattet werden und barrierefrei werden.

"Für die Lehrer, Schüler und Eltern und den OGTS-Träger ist die bevorstehende Schulerweiterung sicherlich eine große Herausforderung. Aber es ist auch eine große Chance, für den Stadtteil Mecklenbeck seine Grundschule neu denken zu dürfen.“, weiß Ratsherr Josef Schliemann aus vielen anderen Stadtteilen, in denen zurzeit ähnlich große Projekte anliegen.