Erste Ladesäule für Mecklenbeck

Ratsherr Ulrich Möllenhoff sieht Durchbruch für Elektromobilität im Stadtteil

02.02.2021

 "Die Verwaltung wird beauftragt, am Beispiel des Wohnquartiers Mecklenbeck-Mitte (B-Plan 396), in dem das Errichten von Stellplätzen auf privaten Grundstücken nicht zulässig ist, ein Konzept zu erarbeiten, wie möglichst kurzfristig wohnortnahe öffentliche Stellplätze geschaffen werden können, auf denen Pkw mit Elektroantrieb geladen werden können.", so lautete der Auftrag, den die Verwaltung im Oktober 2019 durch einen CDU-Antrag in der Bezirksvertretung Münster-Mitte erhalten hatte.

Das Errichten von E-Tankstellen in Wohngebieten stellt für alle Beteiligten ein Pilotprojekt dar. Daher bedurfte es vieler klärender Gespräche, bis der Mecklenbecker Ratsherr Ulrich Möllenhoff jetzt endlich schriftlich die gute Nachricht von den Stadtwerken in den Händen hielt: „Wir planen in Mecklenbeck gemeinsam mit der Stadt Münster den Aufbau einer Lademöglichkeit mit zwei Ladepunkten in diesem Jahr“
 

Bereits im Juli letzten Jahres hatte die Stadtverwaltung auf Nachfrage der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Münster Mitte in Ihrer Antwort auf den CDU-Antrag die Notwendigkeit anerkannt: "Der Wandel hin zu elektrisch betriebenen Fahrzeugen erfordert ein Umdenken, was den Vorgang und die Organisation des Tankens bzw. Aufladens betrifft". Die Verwaltung erklärte, dass ein Strategiekonzept, wie Elektromobilität in Münster organisiert werden könne, in Arbeit sei: "Einzelne Bausteine, wie die Installation von Ladepunkten im öffentlichen Raum auf der einen Seite oder die Förderung privater Ladesäuleninfrastruktur auf der anderen, sollen die Verbreitung von Elektromobilität über verschiedene Ansatzpunkte vorantreiben". Mit der Errichtung einer E-Tankstelle im Wohnquartier Mecklenbeck-Mitte wird nun ein erster Schritt zur Umsetzung getan.

"Im Nachgang ist eine bedarfsorientierte Erweiterung des Ausbaus speziell in Mecklenbeck angedacht",  heißt es zu den Perspektiven in dem Schreiben, das Ulrich Möllenhoff erhielt. Hierzu wolle man den die "Nutzung der Ladesäulen beobachten, um gezielt nachsteuern und den Ausbau fortzusetzen" mit dem Ziel,  „den Anwohnern in Mecklenbeck schnellstmöglich den Zugang zu Elektromobilität ermöglichen.“  Die Standortfragen seien so gut wie geklärt sein, würden allerdings noch einer technischen Prüfung unterzogen.