Umweltschutz gesichert und Entwicklung ermöglicht

15.05.2020

 

 Umweltschutz gesichert und Entwicklung ermöglicht
 
Der Bau einer 5,8 km langen Doppeldruckrohrleitung von Nienberge-Häger zur Hauptkläranlage in Coerde ist nun beschlossen! Mit dem Kanalbau soll im 4. Quartal 2020 begonnen werden. Es wird mit einer Bauzeit von 25 Monaten gerechnet, so ist es in der verabschiedeten Vorlage nachzulesen. Darüber freuen sich besonders die CDU-Bezirksvertreter Ingeborg Hissmann und Markus von Diepenbroik-Grüter sowie Ulrich Oskamp, sachkundiger Bürger. Sie haben sich in der laufenden Legislaturperiode vehement für den Bau der Druckrohrleitung eingesetzt. „Nun können wir uns für eine nachhaltige Dorfentwicklung in Häger einsetzen und für die Anregungen der Zukunftswerkstatt realistische Perspektiven aufzeigen.“ Die alte Kläranlage sei in einem sehr schlechten Zustand, so Markus von Diepenbroik-Grüter, man müsse sich nur die Vorfluter in Ablauf der Kläranlage anschauen: „Endlich werden auch diese umweltbelastenden Einträge aufhören.“
 
Es war ein langer, aber erfolgreicher Weg, den dieses Projekt in der laufenden Legislaturperiode genommen hat. Zunächst galt es im Jahr 2015 Alternativen für drei Windradstandorte im Flächennutzungsplan zu finden, um wegen der Abstandsregelungen überhaupt eine Wohnbauentwicklung in Häger zu ermöglichen. Eine Bürgerversammlung in Häger folgte, in der sich 300 Anwesende nahezu einstimmig für eine Wohnbauentwicklung zu einem Dorf mit 2000 -2500 Einwohnern ausgesprochen hatten. Das war besonders der Wunsch auch vieler junger Hägeranerinnen und Hägeraner, die gern in ihrer Heimat wohnen möchten.
Ingeborg Hissmann erinnert sich an die zahlreichen Anträge, die sie dann über die Bezirksvertretung in die politischen Entscheidungsprozesse eingebracht hat. Ulrich Oskamp erinnert dankbar an die verstorbenen Ratsherren für Nienberge, Dieter von den Berg und Georg Fehlauer: „Ohne deren politischen Einfluss wären wir heute sicher noch nicht soweit.“, betont Oskamp.
Fazit: „Ein Dorf mit Citykontakt  und eine enge Anbindung nach Nienberge, das wünschten sich die Hägeraner vor vier Jahren. Das können wir nun endlich umsetzen. Wir als CDU in Nienberge freuen uns sehr über das erreichte Etappenziel und hoffen nun auf einen zügigen Baubeginn.“