Wolbecker Erklärung

zum Beginn der neuen Wahlperiode 2020-2025 von Rat und Bezirksvertretung Südost

Zu Beginn der neuen Wahlperiode von Rat und Bezirksvertretung hat sich die CDU-Ortsunion Wolbeck eine neue programmatische Arbeitsgrundlage für ihr politisches Handeln gegeben. Mit der sogenannten „Wolbecker Eklärung“ macht die Ortsunion deutlich, wie sie zukünftig kommunalpolitisch wirken möchte. Die CDU in Südost ist als stärke politische Kraft aus der Kommunalwahl hervorgegangen und sieht dies als Auftrag und Verpflichtung die Maßnahmen, mit denen sie angetreten ist, nun mit Nachdruck umzusetzen. Dabei ist ihr Handeln am christlichen Menschenbild ausgerichtet, welches den achtungsvollen Umgang mit Mitbürger*Innen anderer Religion oder Weltanschauung ausdrücklich miteinschließt.

Zukunftsaussichten des Handwerks und des Stadtteiles Wolbeck

„Goldene“ 20er Jahre im Mittelpunkt des CDU-Neujahrsempfanges

Beim Neujahrsempfang der CDU-Ortsunion Wolbeck im Classical Service Center standen die Probleme und Perspektiven des Handwerks im Mittelpunkt. Hierzu begrüßte die Vorsitzende Petra Hensel-Stolz als Gäste den Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Jan Hendrik Schade und die Kreishandwerksmeisterin Rosemarie Ehrlich, die haupt- bzw. ehrenamtlich 36 Handwerksinnungen und ihre fast 1.400 Innungsfachbetriebe mit rund 30.000 Beschäftigten als Dachorganisation in Münster vertreten. „Das Handwerk ist als leistungsstarker Motor der Münsteraner Wirtschaft und des Arbeitsmarktes eine tragende Säule“, erklärte Schade selbstbewusst und verwies auch auf die Verantwortung für den Ausbildungsmarkt mit über 3.500 Lehrlingen. Allerdings gebe es immer größere Nachfragelücken neben dem Fachkräftemangel, weil sich immer weniger junge Menschen für Handwerksberufe entscheiden. „Es muss aufhören, dass die akademische Bildung mehr Förderung als die berufliche Bildung bekommt“, meinte Rosemarie Ehrlich, denn am Ende stehe ein Heer an Akademikern mit unerfüllten Zukunftswünschen. Dabei könne eine selbständige Handwerksmeisterin schon heute auf Chefarzt-Niveau verdienen. Wenn man dies den jungen Leuten an den Schulen klar sage, würden viele bestimmt auch alternative Perspektiven für sich erkennen. „Handwerk hat gerade in den neuen zwanziger Jahren goldenen Boden und nichts mehr mit Schmuddel, Dreck und Dumpinglöhnen zu tun“, so Hauptgeschäftsführer Schade. Um dem eklatanten Fachkräftemangel zu begegnen seien viele Handwerksbetriebe auch bereit, Flüchtlinge mit ausreichenden Deutschkenntnissen über Praktika, Ausbildung und Arbeit zu integrieren. „Politik sollte es sich zur Aufgabe machen, die leistungsfähigen Wirtschaftsbetriebe auch vor Ort zu unterstützen, die notwendigen Infrastrukturen bereit zu stellen und keinen Sand ins Getriebe zu streuen“, forderte Petra Hensel-Stolz (CDU) und verwies ebenso wie Ratsherr Kalle Beitelhoff auf die erfolgreichen Ansätze hierzu im Stadtteil. „Gut erschlossene Gewerbegebiete, neue Wohnraumflächen, Kitas, mehr Einzelhandel, neue hochmoderne Grundschule. Und demnächst hoffentlich -auch auf Druck engagierter Elternvertreter – längst überfällige Erweiterungsbauten am Schulzentrum Wolbeck“, listete Beitelhoff die kommunalpolitischen Erfolge auf. Wolbeck sei ein stark wachsender Ort und dürfe stolz auf diese Stärkung der Heimatregion sein.

Wolbeck, Angelmodde, Gremmendorf und St. Mauritz: Heimatpflege und Heimatförderung vor Ort

mit Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW

Ein Heimatministerium in NRW?! Braucht man das wirklich und wozu eigentlich? Fragen die sich bis heute im Hinblick auf die Schaffung des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW durch das Kabinett Laschet im Juni 2017 hartnäckig halten. Die zuständige Ministerin, Ina Scharrenbach, die am 13. Mai einer Einladung der Münsteraner CDU-Ortsunionen Wolbeck, Angelmodde, Gremmendorf und St. Mauritz gefolgt ist und insbesondere das Förderprogramm ihres Ministeriums „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet“ vorgestellt hat, beantwortete diese Frage mit einem klaren „ja“.