Wolbecker Erklärung

zum Beginn der neuen Wahlperiode 2020-2025 von Rat und Bezirksvertretung Südost

14.12.2020

Zu Beginn der neuen Wahlperiode von Rat und Bezirksvertretung hat sich die CDU-Ortsunion Wolbeck eine neue programmatische Arbeitsgrundlage für ihr politisches Handeln gegeben. Mit der sogenannten „Wolbecker Eklärung“ macht die Ortsunion deutlich, wie sie zukünftig kommunalpolitisch wirken möchte. Die CDU in Südost ist als stärke politische Kraft aus der Kommunalwahl hervorgegangen und sieht dies als Auftrag und Verpflichtung die Maßnahmen, mit denen sie angetreten ist, nun mit Nachdruck umzusetzen. Dabei ist ihr Handeln am christlichen Menschenbild ausgerichtet, welches den achtungsvollen Umgang mit Mitbürger*Innen anderer Religion oder Weltanschauung ausdrücklich miteinschließt.

Deshalb möchte die CDU den aktiven Dialog mit den Bürger*innen in allen Teilen Wolbecks, insbesondere auch in den neuen Wohngebieten suchen und führen. Zudem soll auch der Meinungsaustausch mit Andersdenkenden und den politischen Mitbewerber*innen gepflegt werden und eine neue Debattenkultur etabliert werden. „Nur gemeinsam mit allen wird es uns gelingen, unseren Stadtteil weiterzuentwickeln und zu stärken, deshalb sollten wir aufeinander zugehen und „poahl halten“, so die Vorsitzende der CDU-Wolbeck, Petra Hensel-Stolz. Besonders wichtig ist es der CDU, die Alleinstellungsmerkmale Wolbecks, wie etwa die alten Traditionen, den historischen Ortskern als auch das Naturareal Tiergarten als beständige Orte lebendig zu erhalten. Zugleich möchte die Wolbecker CDU zeitgemäße Antworten auf die mannigfaltigen Herausforderungen, vor die wir uns in Gegenwart und Zukunft immer wieder neu gestellt sehen, liefern. Dabei gilt ihre politische Sorge ganz zentral den Lebens- und Arbeitsperspektiven der jungen Generation. „Politik braucht große Ziele, aber auch den Mut, sie realpolitisch an Kriterien der Leistungsfähigkeit eingrenzend zu messen“, so der Stellvertretende Vorsitzende der CDU-Wolbeck, Dr. Martin Dreier. Dabei ist es der CDU ein besonderes Anliegen, dass sich die auf ihrem Gebiet befindlichen Wirtschaftsbetriebe aus den Bereichen Handel, Handwerk, Dienstleistungen und Landwirtschaft auf der Grundlage der sozialen Marktwirtschaft gesund weiterentwickeln. Neue Ansiedlungen sollen gefördert werden, um die Attraktivität des Stadtteils zu erhöhen. Wolbeck wachse aber nicht nur wirtschaftlich und baulich, sondern auch demographisch. Deshalb dürfen auch die Weiterentwicklung einer passgenauen Infrastruktur in Sachen Verkehr, Schulen, Kindergärten, und digitaler Technik und die Integration und Inklusion nicht vernachlässigt werden. Wolbeck ist ein Stadtteil mit einladendem Natur- und Erholungsraum: So ist nicht zuletzt der Tiergarten ein einzigartiges Areal für Freizeit und Erholung, das in dem demnächst noch einzurichtenden Auenpark längs der Angel und des Piepenbaches absehbar seine stadtteilprägende Ergänzung finden wird. Die CDU zeigt, auch in Wolbeck, wie sich der Umweltschutz und die Achtung natürlicher Ressourcen mit der Notwendigkeit verbinden lassen, wirtschaftliche Wertschöpfung zu erzielen. Als Ort der Bildung, der Kultur und des Sports ist der CDU auch die Förderung und der Austausch mit Sportvereinen, Kulturinitiativen, Kirchen und Schulen und deren lebendiges Engagement ein großes Anliegen. Zur Lebensqualität in Wolbeck gehöre zudem unbedingt, dass Wolbeck auch im digitalen Zeitalter - mit vermehrter Cyberkriminalität - sicher bleibe, so Prof. Dr. Hein Hoebink, Vorstandsmitglied der CDU-Wolbeck. Für die genannten Ziele und weitere möchte sich die CDU Wolbeck nachhaltig einsetzen und auch alle Bürger*innen dazu ermutigen mitzumachen, denn Demokratie lebe vom persönlichen Einsatz.