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10.02.2020, 16:55 Uhr
Hendrik Grau zeigt großen Respekt gegenüber der Entscheidung Annegret Kramp-Karrenbauers und ruft zum Zusammenhalt auf
Der Vorsitzende der CDU Münster, Hendrik Grau, zeigt großen Respekt vor der Entscheidung Annegret Kramp-Karrenbauers, auf Parteivorsitz und Kanzlerschaftskandidatur zu verzichten. „Frau Kramp-Karrenbauer hat den Parteivorsitz in einer schwierigen Phase übernommen und es verstanden, die CDU mit ihrer Schwesterpartei CSU zu versöhnen. Das wird immer ihr Verdienst bleiben“, so Grau.
Hendrik Grau - Vorsitzender der CDU Münster

Angela Merkel habe Recht mit der Aussage, dass die Geschehnisse im Thüringer Landtag unverzeihlich seien. Die Auswirkungen habe man bis nach Münster gespürt. „Für uns ist absolut klar, dass es mit der AfD und der Linken keinerlei Annäherung oder Zusammenarbeit geben wird. Ganz gleich, ob direkt, oder indirekt“, so Grau weiter. Die CDU müsse nun zusammenhalten und entschlossen agieren. „Es stimmt auch, dass die Trennung von Parteivorsitz und Kanzlerschaft sich als belastend herausgestellt hat. Umso mehr unterstütze ich den von Frau Kramp-Karrenbauer vorgeschlagenen Weg, im Sommer eine Person für Parteivorsitz und Kanzlerschaftskandidatur zu finden. Es ist ihr hoch anzurechnen, dass sie den Weg in die Zukunft konstruktiv begleiten möchte und nicht das Handtuch wirft. Ich sehe allerdings keinen Grund für vorzeitige Personaldebatten“, erklärt Grau. Man wolle sich auch nicht vom Kurs abbringen lassen und würde sich vollkommen auf die diesjährige Kommunalwahl konzentrieren. „Was für uns in Münster zählt, ist gute Politik vor Ort. Daran werden wir mit voller Energie weiter arbeiten“, so Grau abschließend.