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01.07.2019, 09:09 Uhr
Zuschlag für die Batterieforschungsfabrik in Münster
Die Bundestagsabgeordnete und Vizevorsitzende des Bildungs- und Forschungsausschusses Sybille Benning (CDU) gratuliert dem Gewinnerkonsortium aus MEET (Münster Electrochemical Energy Technology) der WWU, der RWTH Aachen und des Forschungszentrums Jülich. Es hat sich in einem Wettbewerb mit fünf anderen hochrangigen Bewerbungen durchgesetzt, wie das BMBF heute (28.6.2019) bekannt gegeben hat. „Das ist ein großartiger Erfolg für das MEET unter der Leitung des international hoch renommierten Prof. Dr. Martin Winter – Gratulation!“
In der Begründung für die Auswahl des Standorts Münster heißt es, dass dieses Konzept als einziges einen überzeugenden und rechtlich realisierbaren Ansatz habe, wie die testweise produzierten Batterien optimal genutzt und nach der Nutzungsphase über ein Recycling-System wiederverwertet werden können. „Unter dem Gesichtspunkt einer klimaneutralen Produktion war damit das Konzept aus Münster das überzeugendste!“, freut sich Benning.
Hintergrund:
Ziel der durch das BMBF mit 500 Millionen Euro geförderten Forschungsfertigung ist es, den Transfer von neuen Batteriekonzepten und Produktionsverfahren in die Praxis zu beschleunigen. Dabei soll möglichst die ganze Wertschöpfungskette in Deutschland etabliert werden, vom Materialproduzenten über den Maschinen- und Anlagenbau bis zu den Zellherstellern und natürlich dem Wiederverwerten von Material.
Dazu wird die Batterieforschung, die alle diese Aspekte umfasst, gefördert. Gleichzeitig wird der Transfer in die industrielle Anwendung unterstützt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ist für die Unterstützung von Forschung und Entwicklung zuständig. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert darauf aufbauend die industrielle Umsetzung.

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