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01.10.2019, 18:46 Uhr
Wendland (CDU) zu Startblockkameras: Parteiübergreifend gegen Upskirting
Die münstersche Landtagsabgeordnete Simone Wendland (CDU) bezeichnet die Entscheidung des Internationalen Leichtathletikverbandes IAAF, die Bilder der Startblockkameras bei der Leichtathletik-WM erst kurz vor dem Start freizuschalten als „überfällige Notbremse“.
Foto: Simone Wendland MdL
Die münstersche Landtagsabgeordnete Simone Wendland (CDU) hat die Entscheidung des Internationalen Leichtathletikverbandes IAAF, die Bilder der Startblockkameras bei der Leichtathletik-WM erst kurz vor dem Start freizuschalten als „überfällige Notbremse“ bezeichnet. „Als ich gelesen habe, dass bei der WM in den Startblöcken Kameras installiert sind, die gerade auch die Läuferinnen von unten filmen, wenn sie auf den Startblock steigen, habe ich das erst tatsächlich für eine irrtümliche Falschmeldung gehalten“, sagte Wendland. Erst vor kurzen hätten alle Fraktionen im Landtag deutlich gemacht, dass sie Verbesserungen bei den rechtlichen Möglichkeiten zur Verfolgung des sogenannten Upskirting unterstützen. Sie sei daher dankbar, dass insbesondere die beiden deutschen Läuferinnen Tatjana Pinto und Gina Lückenkemper sich getraut hätten, den IAAF für diese Kameras zu kritisieren. Sicherlich sei die jetzige IAAF-Entscheidung eine Verbesserung, grundsätzlich gehörten die Kameras aber abgeschafft. „Eine Kamera im Startblock hat nichts mit Sport aber viel mit Voyeurismus zu tun“, sagte Wendland.

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