Kommunalpolitische Radtour der CDU Hiltrup

Markus Lewe: "Viele dieser Orte zeigen eine klare Handschrift der CDU"

05.09.2020
Carmen Greefrath, Franjo Stemmer, Markus Lewe, Astrid Bühl, Marcus Bielefeld, Dr. Stefan Nacke, Stefan Leschniok (von links nach rechts)
Carmen Greefrath, Franjo Stemmer, Markus Lewe, Astrid Bühl, Marcus Bielefeld, Dr. Stefan Nacke, Stefan Leschniok (von links nach rechts)

Eine Radtour der CDU führte die Teilnehmer zu ganz verschiedenen Orten in Hiltrup, angefangen vom großen neuen Baugebiet im Osten, über den (Kultur-) Bahnhof und das kleine Schulzentrum in der Mitte, bis zum Hof Niehoff, dem Reit- und Fahrverein Hiltrup und dem Bauunternehmen Nabbe im Westen. Neben den christdemokratischen Ratskandidaten für die drei Hiltruper Wahlbezirke, Astrid Bühl (Hiltrup-Ost), Stefan Leschniok (Hiltrup-Mitte) und Carmen Greefrath (Berg Fidel und Hiltrup-West), und dem Landtagsabgeordneten Dr. Stefan Nacke nahm auch Oberbürgermeister Markus Lewe an der Rundfahrt teil. Er bescheinigte vielen der angefahrenen Orte eine „klare Handschrift der CDU“.

Startpunkt der Rundfahrt war das große Baugebiet in Hiltrup-Ost mit gut 1.000 geplanten neuen Wohneinheiten. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vorsitzenden der Ortsunion, Marcus Bielefeld stellte Oberbürgermeister Markus Lewe wesentliche Prämissen seiner Wohnungspolitik vor. Wichtig sei es, die Menschen vor Ort an den Planungen zu beteiligen und sie mitzunehmen. Zum Baugebiet in Hiltrup-Ost ergänzte Ratsfrau Astrid Bühl: „Hier muss eine Infrastruktur entwickelt werden, die Alt und Jung verbindet, generationenübergreifende Wohnformen schafft, Einkaufsmöglichkeiten mit Aufenthaltsqualität entwickelt , den ansässige Sportverein stärkt und Plätze in Schule und Kitas sichert.“ Ein besonderes Anliegen sei ihr eine Begegnungsstätte für Kinder und Jugendliche, in der entsprechende Freizeitangebote das Miteinander fördern und stärken.

Von dort ging es weiter zum Bahnhof Hiltrup. Ratsherr Stefan Leschniok lobte das große ehrenamtliche Engagement rund um den Kulturbahnhof und stellte den Umbau des Bahnhofs zur Mobilitätsstation sowie zum Haltepunkt für die neue Münsterland S-Bahn vor. „Hiltrup wird eine noch wichtigere Anlaufstelle für einen modernen umweltfreundlichen Verkehrsmix vom Fahrrad bis zur Bahn. Das Pilotprojekt „Loop“, bei dem Kleinbusse auf Bestellung fahren, und die jüngst auf den Weg gebrachten 70 neuen Park-and-Ride-Stellplätze mit mehreren Elektroladesäulen sind dafür zwei weitere Bausteine“, betonte der CDU-Politiker.

Nächste Station war das kleine Schulzentrum, wo über die dortigen schulpolitischen Entwicklungen berichtet wurde. So habe der Rat die Vierzügigkeit der Paul-Gerhardt-Schule beschlossen. Für beide Grundschulen seien Verbesserungen der Raumstandards vorgesehen. Zudem werde die Uppenbergschule umfassend saniert. Sie erhalte im Kellerbereich eine großzügige Küche und Speiseräume für das kleine Schulzentrum. „Für beide Schulen gibt es neue Räume und teilweise auch Erweiterungen bei den bestehenden Räumlichkeiten. Das ist eine gute Entwicklung, für die wir uns im Rat lange eingesetzt haben“, so Stefan Leschniok.

Anschließend führte es die Teilnehmer der Radtour nach Hiltrup-West. Erste Station dort war der Hof Niehoff, einer der verbliebenen Bauernhöfe in Hiltrup. Der Appell der Gastgeber, die Belange der Landwirtschaft im Auge zu behalten, verhallte nicht ungehört. Ratskandidatin Carmen Greefrath bot sich bei konkreten Anliegen als Ansprechpartnerin an. Greefrath: „Ich bin auf einem Bauernhof groß geworden. Da haben Sie bei mir gleich zwei Ohren.“

Beim benachbarten Reit- und Fahrverein Hiltrup begrüßte der Vorsitzende Volker Brand die Besucher. Es gab eine Führung über das Gelände, die einen interessanten Blick in den laufenden Voltigier-Kurs einschloss. Carmen Greefrath lobte die Aktivitäten des Vereins als wichtigen Baustein des Sport- und Freizeitangebots in Hiltrup.

Der informative Nachmittag endete schließlich bei einem kühlen Getränk und einem kleinen Imbiss auf dem Gelände des Bauunternehmens Nabbe. Hier standen insbesondere Oberbürgermeister Markus Lewe und die Ratskandidaten noch für Gespräche und Fragen zur Verfügung. Ortsunions-Vorsitzender Marcus Bielefeld bedankte sich bei allen, die zu diesem „schönen Tag“ beigetragen hätten. „Die CDU kann in Hiltrup auf eine gute Bilanz verweisen. Zusammen mit unserem Oberbürgermeister Markus Lewe werden wir bis zum 13. September um das Vertrauen der Menschen werben.“