„Jeder für sich allein bewirkt nur wenig“

Oberbürgermeister und Landräte legen gemeinsame Resolution „Mobilität für alle – Niemand darf ausgegrenzt werden“

25.09.2020
Präsentierten die Resolution: Kai Zwicker, Markus Lewe, Olaf Gericke und Christian Schulze Pellengahr (v.l.) Foto: CDU
Präsentierten die Resolution: Kai Zwicker, Markus Lewe, Olaf Gericke und Christian Schulze Pellengahr (v.l.) Foto: CDU

Die münsterländischen Landräte Dr. Olaf Gericke (Kreis Warendorf), Dr. Schulze Pellengahr (Coesfeld) und Dr. Kai Zwicker (Borken) unterstützen die Wiederwahl von Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe. „Markus Lewe ist Garant für die vorbildliche Zusammenarbeit von Stadt und Land“, sagten sie in Münster und nannten dafür vor allem die kommunale Politik für einen modernen Verkehrsmix. „Wir wollen für das Münsterland Angebote und keine Verbote“, so Lewe.

Olaf Gericke wies darauf hin, dass Münster von seinen täglich 175.000 Pendlern lebt und umgekehrt das Münsterland von der Stadt. „Wir sind alle auf eine gute Zusammenarbeit angewiesen. Ob sie fortgesetzt werden kann, entscheidet sich auch am Sonntag bei der OB-Wahl.“

Das Konzept von Münsterland S-Bahn, Veloruten oder Metrobussen wäre ohne Lewe und seine moderate Art nicht zustande gekommen. Von der früheren rot-grünen Landesregierung sei das Vorhaben noch verhindert worden. Christian Schulze Pellengahr erwartet die Fortsetzung der Stadt-Land-Kooperation mit der Wiederwahl Lewes auch in anderen Politikfeldern wie dem Klimaschutz. „Jeder für sich allein kann nur wenig bewirken.“

Die von den Grünen geplante Ausgrenzung von Autofahrern sei lebensfremd und würde sich fatal für Münster und das Münsterland auswirken. Kai Zwicker bezeichnete die Verbotspolitik der Grünen und deren Autoblockaden als Gefahr für die wirtschaftliche Entwicklung und den sozialen wie kulturellen Zusammenhalt im gesamten Münsterland. „Diese rein cityzentrierte Politik grenzt alle anderen aus und ist ein Tanz ums goldene Kalb Kernstadt.“