Optimierung des Radweges an der Herold- und Wiedaustraße

02.11.2021, 07:48 Uhr | Münster-Mecklenbeck

Geht es nach den Vorstellungen der CDU-Ratsfraktion, wird der Haushaltsplan 2022 um Planungskosten in Höhe von 50.000 EUR ergänzt für die Herstellen des Netzlückenschlusses für Radfahrer von der Heroldstraße (Umfeld BAB-Brücke B51/A43) und die Verbreiterung des Radwegs für einen gegenläufigen Fuß- und Radweg auf 3 Meter der Radwegeverbindung entlang der Wiedaustraße bis zur Loevelinglohschule.

Das ist ein Ergebnis der Haushaltsgespräche der CDU-Ratsfraktion in Billerbeck vom 29./30.10.2021.

Heroldstr. und Wiedaustr. verbinden die Nachbarstadtteile Mecklenbeck und Amelsbüren und stellen gleichzeitig auch die Verbindung zum Hansa-Business-Park her.

Der Radweg entlang der Wiedaustr. ist zugleich Schulweg für die Kinder der Loevelingschule.

Die Radverkehrsinfrastruktur soll hier anforderungsgerecht optimiert werden. Denn Radverkehr kann und wird seine Vorzüge nur dann nachhaltig ausspielen können, wenn den aktuellen und insbesondere den zukünftigen Herausforderungen Rechnung getragen wird. Dazu ist vielerorts eine deutliche Aufwertung der Radverkehrsinfrastruktur notwendig, um unmittelbar und spürbar eine Qualitätsverbesserung zu erzielen und ein sicheres, komfortables Radfahren zu ermöglichen.

Geprüft werden soll, ob ein Lückenschluss des Radweges im Bereich der BAB-A43-Brücke durch Markierung einer gesonderten Fahrradspur auf der östlichen Seite (aus Mecklenbeck kommend links) für beide Richtungen geschaffen werden kann, die möglicherweise auch das Hochboard auf der Brücke einbezieht. Alternativ könnte mit einer Behelfsbrücke für Radfahrer und Fußgänger der notwendige Platz geschaffen werden.

Überdies soll der einseitig, sehr schmale und gegenläufige Radweg zwischen der Autobahnbrücke und der Siedlung Loevelingloh (bis zur Grundschule Loevelingloh) ertüchtigt und soweit möglich verbreitert werden.

Grundlage der Entscheidung der CDU-Ratsfraktion bildet der gemeinsamer Antrag der CDU-Fraktionen in der BV-West und BV-Hiltrup (A-W/0055/2021 vom 15.09.21, eingebracht 07.10.21, A-H/0043/2021 vom 17.09.2021 ) und Anregungen aus der Bevölkerung.