Starkregengefahren mit Starkregen-/Hochwasser-Risikomanagement verringern

11.09.2022, 20:06 Uhr | Münster
Neubau der Brücke über den Getterbach mit breiterem Querschnitt
Neubau der Brücke über den Getterbach mit breiterem Querschnitt

Experten gehen davon aus, dass sich extreme Wetterereignisse wie schwere Gewitter und Starkregen in Zukunft häufen werden. Ist mein Haus, sind meine Vermögenswerte vor Hochwasser geschützt? Wie kann ich mich selbst besser schützen? Kann mich die Kommune dazu beraten? Welchen Risiken bin ich real ausgesetzt? Diese Fragen treibt viele Bewohner um. Die CDU hat Bürgerfragen zum Hochwasserschutz und zur Hochwasservorsorge aufgenommen und am 09.02.2022 elf Fragen formuliert und die Verwaltung der Stadt Münster um Beantwortung gebeten.

Nach sieben Monaten kommt jetzt eine erste Zwischenantwort der Verwaltung.

Die Verwaltung möchte im Herbst / Winter 2022 ein gesamtstädtisches Starkregen-/Hochwasser-Risikomanagement in den politischen Gremien vorstellen. Dazu werden zur Zeit Starkregengefahrenkarten erarbeitet.

Basierend auf diesen Starkregengefahrenkarten kombiniert mit Schadenspotentialkarten wird künftig eine Risikoanalyse für das gesamte Stadtgebiet erfolgen. Besonders kritische Bereiche sollen dann künftig untersucht und in ein Handlungskonzept überführt werden. Notwendige Sanierungsmaßnahmen sollen dann im gesamtstädtischen Kontext priorisiert und sukzessive abgearbeitet werden.

Vorrangig möchte die Verwaltung daher die vorhandenen personelle Ressourcen nicht in die Beantwortung der gestellten Bürgerfragen investieren, sondern erst in die Fertigstellung des Starkregen-/Hochwasser-Risikomanagements.