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16.07.2019, 09:01 Uhr
Kiebitz-Bestände im letzten Jahr um weitere 50% eingebrochen
CDU Münster diskutiert mit der NABU-Naturschutzstation Münsterland über Hilfsmaßnahmen
Die Daten des NABU Münsterland sprechen eine deutliche Sprache: 2003 lebten in Münster noch 340 Kiebitz-Paare, 2019 sind es nur noch 54. Die größte Dichte gibt es nach wie vor auf der Loddenheide. Dort leben inzwischen trotz Bebauung noch ca. 39 Paare. Die Loddenheide hat damit einen der höchsten Bestände in ganz Europa. Das zeigt, dass es gemeinsame Wege mit dem Kiebitz geben kann. Eine Herausforderung, aber auch Chance für die Sicherung der Bestände.

"Der Kiebitz braucht jetzt unsere besondere Aufmerksamkeit und Hilfe", fassten die Mitglieder der CDU Münster die Ergebnisse der Besprechung zusammen. „Wir werden weitere Anreize für mehr Kiebitzinseln auf landwirtschaftlichen Flächen anstoßen. Auch die rechtzeitige Planung von Integrationsmaßnahmen bei künftigen Bau- und Gewerbegebieten haben wir im Blick.“
Hugo Hölken (CDU-Agrarausschuss), Babette Lichtenstein van Lengerich (CDU-Fraktion, Biologin), Kristian Lilje (NABU), Tobias Jainta (CDU-Kreisvorstand) berieten über sinnvolle Maßnahmen zum Schutz der Kiebitze.

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