Unsere Kandidatin für Schützenhof/Hafen

Sigrid Kioschus - eine europäische Münsteranerin

29.03.2020, 15:57 Uhr
Sigrid Kioschus, hier am Rande der Nominierungsveranstaltung
Sigrid Kioschus, hier am Rande der Nominierungsveranstaltung

An dieser Stelle möchten wir Ihnen jetzt unsere Kandidatin für den Wahlkreis Schützenhof/Hafen näher vorstellen.

Sigrid Kioschus ist noch recht neu in der CDU, aber vielfältig engagiert. Lesen Sie selbst!

Mit Europa verbunden, in Münster verwurzelt und aktiv. So kann man unsere Kandidatin für den Wahlkreis 10 – Schützenhof/Hafen – Sigrid Kioschus in nur einem Satz grob beschreiben. Dass die gelernte Juristin aber viel mehr Facetten in ihrem beruflichen wie auch privat-ehrenamtlichen Umfeld bietet, das wird sehr schnell deutlich, wenn man mit der CDU-Politikerin ins Gespräch kommt.

„Ich war schon immer ein politischer Mensch. Ich mische mich gerne ein – um die Lebenssituation vor Ort zu verbessern und für die gute Sache einzutreten“, führt Kioschus aus. Dass die gebürtige Bochumerin erst seit drei Jahren in der CDU ist, ist da umso erstaunlich. „Aber auch umso erfreulicher, dass Sigrid mit ganzem Herzen bei der Sache ist und sich für ein Ratsmandat bewirbt“, freut sich Linus Tepe, ihr Ortsunionsvorsitzender, über die Kandidatur.

Die Entscheidung, in der CDU aktiv zu werden, hat die begeisterte Europäerin aufgrund ihres Engagements für „Pulse of Europe“ getroffen. „Wir sind dort über die Parteigrenzen hinweg aktiv. Aber mir wurde schnell klar: Die Europa Partei, das ist die CDU!“ so die Kandidatin. Als Mitgründerin der Bewegung in Münster ist sie durch die verschiedenen Veranstaltungen mit vielen Menschen und Institutionen in Kontakt gekommen. Eine Vernetzung, die sie weiter nutzen und ausbauen möchte. „Auch zum Wohle unseres Viertels hier“, ist die Politikerin überzeugt.

Dies sei gerade in einem so bunten Viertel nötig. „Hier leben jung und alt, Singles und Familien. Die Problemlagen sind sehr unterschiedlich: steigende Mieten, ausreichend Kinderbetreuung, Grünflächengestaltung, Parkdruck, soziale Notlagen, Freizeitaktivitäten und Kneipenkultur. Es gibt viel zu tun und weiter zu verbessern“, nennt Kioschus nur einige Punkte, die sie als mögliches Ratsmitglied anpacken möchte. Als wachsende Stadt in Europa müsse Münster attraktiv für alle bleiben, ist Kioschus überzeugt. „Ich möchte Münster nachhaltig weiterentwickeln. Ökologisch, ökonomisch, kulturell“, so die CDU-Frau. „Die aktuellen Nachrichten des Wolfgang-Bochart-Theaters lassen mich aufschrecken. Hier müssen Politik, Gesellschaft und Wirtschaft helfen. Es wäre ein herber Rückschlag für die kulturelle Landschaft in Münster, wenn das Theater die momentane Krise aufgrund des Corona-Virus nicht überleben würde“, fordert Kioschus schnelle Unterstützung ein.

Und auch bei einem anderen, gerade im Sommer viel diskutierten Problem, will sich Kioschus einbringen: dem Lärm durch die lange und intensive Nutzung des Hafens und anderer Bereich für den gastronomischen Bereich auf der einen Seite, die Beschwerden der Anwohnerinnen und Anwohner auf der anderen. „Es bedarf eines generationengerechten Ausgleichs der unterschiedlichen Interessen“, so die ehemalige Hochschuldozentin, die allein schon aufgrund ihres Jobs oft mit jungen Menschen im Austausch war. Sie ist sich sicher: Lebendige Kneipenviertel und Rückzugsräume für Ruhe sind kein Gegensatz. „Wir müssen dies offen diskutieren und die Anliegen aller ernst nehmen“, meint die Kandidatin.

Dass die 64-jährige auch weiterhin einen guten Draht zur jungen Generation hat, zeigt ihr Bestreben, die Qualität des Aasees – ganz in der Nähe ihrer Heimat – zu verbessern: In der Bürgerinitiative Pro Aasee, deren Ziel die Erhaltung und Weiterentwicklung der Lebensqualität  des Aasee ist, versucht sie in Zusammenwirken mit dem AStA und den Studienbereichen, der Vermüllung des Aasee und dem exsessiven Partygeschehen entgegen zu wirken. „Wir ziehen da an einem Strang“, weiß Kioschus zu berichten. Wie in der Innenstadt gelte es auch am Aasee, die Chancen des Treffens und Grillens mit den Belangen der Anwohnerinnen und Anwohner und der Naherholung in einen guten Ausgleich zu bringen. „Wir arbeiten weiter dran“, so Kioschus.

Besonders am Herzen liege ist aber auch, die Schwächeren der Gesellschaft in den Fokus zu nehmen. Seit vielen Jahren arbeitet Kioschus in ihrer Freizeit im Sozialbüro Kinderhaus.  Dort bietet sie Rat, praktische Hilfe und  finanzielle Unterstützung für Bedürftige. „Aktuell arbeiten wir an einer Aktion, in der es darum geht, Schulanfänger mit einer Erstausrüstung auszustatten. Wir wollen den Einstieg in die wichtige Phase der Schullaufbahn positiv begleiten“, sieht Kioschus auf die Situation vor Ort.

Die Christin engagiert sich zudem als Mitglied des Accueil des Doms und steht dort für Fragen und Informationen zur Verfügung. 

„Ich habe so viel von der Stadt gelernt und profitiert: jetzt ist es an der Zeit, meiner Heimat etwas zurückzugeben und mich in der Stadtpolitik zu engagieren. Münster wurde vor allem durch die CDU geprägt und ist auch dadurch zu der lebenswerten Stadt geworden, um die uns andere Regionen beneiden. Das wird manchmal vergessen, weil das Joggen um den Aasee, der Besuch des Wochenmarktes und das kulturelle und sportliche Angebot zur Gewohnheit geworden sind. Da verschwimmt dies vielleicht ein wenig. Mit einer starken CDU wird auch die Stadt weiterhin stark sein!“, so die CDU-Politikerin. Dies gelte vor allem auch für ihren Wahlkreis. „Die Entwicklung des Hafens und die jetzigen ergänzenden Planungen wurden maßgeblich von der CDU vorangetrieben. Wir sind die gestaltende Kraft in der Stadtgesellschaft. Das soll so bleiben!“ so Kioschus.