Münster in guten Händen!

CDU setzt auf Angebote statt Verbote – Kommunalpolitik für alle und ohne Schlagseite

19.08.2020, 14:24 Uhr
Freuen sich auf den Wahlkampf: CDU-Chef Hendrik Grau, Stefan Weber (Fraktionsvorsitzender im Rat), Oberbürgermeister Markus Lewe und Teresa Küppers (stv. Kreisvorsitzende, v.l.) Foto: CDU/Münster Pictures
Freuen sich auf den Wahlkampf: CDU-Chef Hendrik Grau, Stefan Weber (Fraktionsvorsitzender im Rat), Oberbürgermeister Markus Lewe und Teresa Küppers (stv. Kreisvorsitzende, v.l.) Foto: CDU/Münster Pictures

„Die Stadt im Gleichgewicht und auf Kurs halten. Schlagseite vermeiden und für alle da sein, die in Münster leben.“ Mit diesem Anspruch treten Oberbürgermeister Markus Lewe und die CDU zur Kommunalwahl am 13. September an. Lewe, Münsters CDU-Vorsitzender Hendrik Grau, seine Stellvertreterin Teresa Küppers und Fraktionschef Stefan Weber stellten der Öffentlichkeit heute die zentralen Perspektiven der christdemokratischen Kommunalpolitik für Münster vor.

Die Corona-Krise sei alles andere als überwunden, sagte der Oberbürgermeister: „Wir werden viel Kraft und Verlässlichkeit brauchen, um mit den Folgen fertig zu werden. Das ist eine Aufgabe über Jahre. Gerade jetzt dürfen wir Zukunftsprojekte und Ziele nicht aufgeben wie moderne Mobilität, Klimaschutz, Wohnungsbau, Musik-Campus oder Preußen-Stadion. Mich wundert sehr, dass Corona bei den anderen Parteien gar nicht vorkommt, obwohl alle Menschen davon direkt betroffen sind.“

Das Spitzenteam bekräftigte den Anspruch der münsterschen CDU einer Kommunalpolitik für alle Bürger, die ganze Stadt und ihre Statteile. „Münster im Gleichgewicht halten bedeutet einen modernen Verkehrsmix mit weniger Autos, aber ohne Vollsperrung der Innenstadt für den allgemeinen Autoverkehr. Wir wollen Angebote statt Verbote“, sagte Markus Lewe. Die CDU werde den Wohnungsbau weiter vorantreiben, „aber nicht Gebiete überplanen, ohne mit den betroffenen Kleingartenbesitzern oder Sportvereinen überhaupt zu sprechen.“

Stadtpolitik braucht nach den Worten des Oberbürgermeisters in besonderer Weise Behutsamkeit, Einfühlungsvermögen und Rücksichtnahme. „Eine rabiate Politik der Einseitigkeit und Schlagseite verträgt sich nicht mit Münsters Lebensgefühl und der Lebensqualität der Münsteraner“, sagte Lewe. Das gelte auch beim Klimaschutz. „Verantwortungsvolle Politik darf kein Ziel absolut setzen, sondern berücksichtigt immer alle Aspekte. So halten wir die Stadt im Gleichgewicht und verbreiten weder Angst noch Schrecken.“

„Münster und Markus Lewe passen einfach zusammen“

„Die CDU hat über Jahre und Jahrzehnte Münster politisch zu einer der besten deutschen Großstädte geformt. Mit diesem Erfolg im Rücken wollen wir auch in den nächsten Jahren die prägende Kraft im Rathaus sein. Mit Markus Lewe haben wir einen über Parteigrenzen hinweg anerkannten und beliebten Oberbürgermeister. Münster und Markus Lewe passen einfach zusammen“, sagte Münsters CDU-Vorsitzender Hendrik Grau. Die stellvertretende Kreisvorsitzende Teresa Küppers erinnerte daran, dass das Programm erstmals unter direkter Bürgerbeteiligung erarbeitet wurde. Über 50.000 Interaktionen gab es alleine über die Sozialen Medien.

Ratsfraktionschef Stefan Weber betonte die Leistungen und Erfolge Münsters in den vergangenen sechs Jahren. Einig waren sich alle: Bei der CDU und Markus Lewe ist Münster in guten Händen!

In den kommenden dreieinhalb Wochen will die CDU coronabedingt einen Outdoor-Wahlkampf per Fahrrad und zu Fuß in der ganzen Stadt betreiben. Der Oberbürgermeister und das Team Lewe werden in allen Stadtteilen präsent sein und das Gespräch mit der Bürgerschaft suchen. Zentrale Aufgaben der kommenden Jahre sind aus Sicht des CDU-Teams Lewe:

 

Familienstadt

Wir wollen Kinder und Familien weiter stärken, auch durch den konsequenten Ausbau von Kitas und Schulen. Münster ist auf dem Weg zur familienfreundlichsten Stadt Deutschlands.

Münsters Kita-Versorgung für über Dreijährige liegt bei über hundert Prozent, für unter Dreijährige bei knapp der Hälfte. Das ist landesweiter Spitzenwert. Ein Dutzend neuer Kitas entsteht. Über 30 Millionen Euro stellen wir in den nächsten vier Jahren bereit.

50 Millionen Euro haben wir in den vergangenen fünf Jahren in unsere Schulen investiert. Weitere 200 Millionen Euro stellen wir für die Schulen bereit.

 

Mobile Stadt

Fast alle sind Fußgänger, Rad-, Bahn- und Busfahrer. Dem muss ein moderner Mobilitätsmix gerecht werden. Diesen Kurs setzen wir fort. Wir finden praktische Lösungen, aber beweihräuchern kein Verkehrsmittel.

Wir wollen den Dauerstau in der City beenden und den öffentlichen Personenverkehr neugestalten. Die Bahn zwischen dem Kreis Warendorf durch Münsters Südosten bis zum Hauptbahnhof kommt als erstes Element eines neuen S-Bahn-Netzes im ganzen Münsterland.

Das Konzept für 14 Velo-Routen ist beschlossen. Der Radweg am Kanal wird ausgebaut mit „intelligenter Beleuchtung“. Traffic-on-Demand kommt nach Münster. Flexibler und bequemer öffentlicher Nahverkehr auf Abruf startet als Pioniermodell in Hiltrup.

 

Wohnstadt

Die Versorgung mit Wohnungen erfordert weiter große Kraftanstrengungen. Man darf nur nicht wie die Grünen alles ständig „auf den Prüfstand“ stellen – und es da liegen lassen.

Die Bauarbeiten für insgesamt 3.000 Wohnungen auf den ehemaligen Kasernengeländen in Gievenbeck und Gremmendorf beginnen. Sozialer Wohnungsbau ermöglicht Wohnen für alle. 2019 gab es in Münster bereits über 8.000 Sozialwohnungen.

Wir haben den Weg frei gemacht für neue große Wohngebiete in Münster auch in den Bereichen Steinfurter Straße und Albersloher Weg/Nieberdingstraße mit 4.000 Wohneinheiten.

 

Klimastadt

Münster ist als nachhaltigste Großstadt ausgezeichnet. Europaweit sind wir im Klimaschutz vorn. Bis 2030 will Münster klimaneutral werden. Immerhin haben wir die CO2-Emissionen trotz stark steigender Einwohnerzahl seit 1990 um knapp 25 Prozent reduziert.

Klimaneutralität geht nur mit den Münsteranern, mit technischem Fortschritt und mit mehr Tempo. Konkret zählen dazu Thermofotografie, Altbausanierungen, Frischluftschneisen in Neubaugebieten, neue Mobilität, die Autos in der Innenstadt unnötig macht, deutliche Verbesserungen im Fahrradverkehr.

Klimaschutz darf man nicht apokalyptisch sehen, sondern als große Chance. Wenn wir unseren Lebensstil einigermaßen erhalten wollen, wird das ohne technische Entwicklungen nicht gehen. Hier wird auch die Wasserstoff-Technologie eine große Rolle spielen.

 

Wirtschafts- und Arbeitsstadt

Alles muss erwirtschaftet werden. Deshalb brauchen wir eine starke Wirtschaft, die Jobs sichert und schafft. Münster ist auch da an der Spitze in Nordrhein-Westfalen. In Corona-Zeiten müssen wir alles tun, damit das so bleibt. 

1999 hatte Münster 125.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Zehn Jahre später waren es 140.000, Ende 2019 sogar rund 175.000. In den vergangenen 20 Jahren hat Münster also knapp 40 Prozent neue Arbeitsplätze geschaffen.

 

Sichere Stadt

Öffentliche Sicherheit und Ordnung sind unverzichtbar. Bürgerinnen und Bürger haben Anspruch darauf, brauchen auch ein gutes Sicherheitsgefühl. Schutz und Vorbeugung sind eine Daueraufgabe. Wir lassen Münster nicht verkommen.

 

Wissensstadt

Wir sind führende Stadt der Hochschulen in Deutschland und bauen die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Hochschulen aus. Mit der Batterieforschungsfabrik machen wir Münster zu einem europaweiten Hotspot grüner Zukunftstechnologie. Dafür fließen 700 Millionen Euro nach Münster.

 

Digitale Stadt

Münster hat das Zeug zur digitalen Stadt. Smart City reicht von der Münster-App über Verkehrssteuerung bis zur Teilhabe und Daseinsvorsorge für alle. Digitale Verwaltungsportale ermöglichen mehr Bürgernähe.

 

Internationale Stadt

Münster ist eine internationale Stadt. Viele Herausforderungen unserer Zeit bekommen wir nicht national in den Griff. Auch kommunal arbeiten wir längst über Grenzen zusammen wie mit dem niederländischen Enschede.


Das ganze Wahlprogramm der CDU und alle Kandidaten finden Sie unter: www.teamlewe.de