Vorstandswahlen in der OU Gelmer / Dyckburg

Markus Deitermann bleibt Vorsitzender der CDU-Ortsunion Gelmer / Dyckburg

04.11.2021, 10:36 Uhr
Der Vorstand der CDU-Ortsunion Gelmer / Dyckburg mit dem wiedergewählten Vorsitzenden Markus Deitermann (4.v.r.), der CDU-Landtagsabgeordneten Simone Wendland (5.v.l.) und CDU-Ratsfrau Susanne Schulze Bockeloh (3.v.l.)
Der Vorstand der CDU-Ortsunion Gelmer / Dyckburg mit dem wiedergewählten Vorsitzenden Markus Deitermann (4.v.r.), der CDU-Landtagsabgeordneten Simone Wendland (5.v.l.) und CDU-Ratsfrau Susanne Schulze Bockeloh (3.v.l.)

Markus Deitermann bleibt Vorsitzender der CDU-Ortsunion Gelmer / Dyckburg. Die Mitglieder der Ortsunion bestätigten ihn ebenso einstimmig für zwei weitere Jahre im Amt wie seine Stellvertreter Robert Neuhaus und Raimund Mölders.

Deitermann hatte in seinem Rechenschaftsbericht scharfe Kritik an der Rathauskoalition von Grünen, SPD und Volt. „Die Rathauspolitik geht komplett an den Interessen von Außenstadtteilen wie Gelmer vorbei“, sagte Deitermann. Themen die Gelmer voranbringen würden, würden auf die lange Bank geschoben. Er nannte die notwendige Sanierung der Astrid-Lindgren-Schule und den  Radweg entlang des Hessenwegs. Gleichzeitig fasse die Koalition Beschlüsse, die Gelmer auch noch zum Nachteil gereichten. „Die Sperrung der Rieselfelder war überhastet und wirkt sich im Moment besonders fatal aus“, sagte Deitermann. Durch die Baustellen auf der Gittruper Straße und der Dyckburgstraße sei Gelmer quasi von Baustellen umzingelt und man wisse kaum noch wie man in die Stadt kommen solle. „Und dass die Koalition ausgerechnet bei der Finanzierung der Mehrzweckhalle sparen will, ist ein Skandal“, so der CDU-Ortsunionsvorsitzende.

Bezüglich des Radwegs am Hessenweg verbreitet CDU-Ratsfrau Susanne Schulze Bockeloh vorsichtigen Optimismus: „Dieses Jahr soll es noch was mit der Planung werden, dann werden die Grundstücksverhandlungen geführt und vielleicht kann nächstes Jahr schon gebaut werden.“     

Als Versammlungsleiterin fungierte die Landtagsabgeordnete Simone Wendland. „Hendrik Wüst hat als Ministerpräsident einen sehr guten Start hingelegt“, sagte Wendland. Auf Landesebene zeige die CDU, dass es anders gehen können als auf Bundesebene. „Der Bundestagswahlkampf hat gezeigt, dass Geschlossenheit nach außen die grundlegende Vorrausetzung für Wahlerfolge ist“, sagte die CDU-Politikerin.