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19.04.2018, 20:53 Uhr
Programm „Soziale Integration im Quartier“ könnte Kinderhaus helfen

Die CDU-Landtagsabgeordnete Simone Wendland hat sich dafür ausgesprochen, dass die Stadt Münster sich beim Land um Mittel zur Fortsetzung des Projekts „Soziale Stadt“ in Kinderhaus bewirbt

 

„Die Landesregierung stellt 55 Millionen Euro im Programm `Soziale Integration im Quartier´ zur Verfügung“, sagte Wendland. Die Mittel könnten in Projekte fließen, die in Gebieten liegen, die besondere Voraussetzungen erfüllen müssen. Gebiet des ausgelaufenen Programms „Soziale Stadt“ gehören dazu. „Kinderhaus ist seit mehr als zehn Jahren ein Schwerpunkt der städtischen Bemühungen in Sachen Quartiererneuerung, die jetzt zur Verfügung gestellten Mittel können einen weiteren Schub in diesen Prozess bringen“, sagte Wendland. Förderfähig sei beispielsweise der Umbau oder der Neubau (Modernisierung, Maß-nahmen zur Barrierefreiheit und quartiersbezogener Funktionsverbesserung) von Gemeinbedarfs- und Folgeeinrichtungen und die Herstellung oder Änderung von öffentlichen Plätzen, Grünanlagen, Spielplätzen und Sportstätten, die als soziale Infrastruktur genutzt werden, und die auf Grund des Bedarfs ausgebaut oder modernisiert werden müssen. Der Eigenanteil der Stadt liege bei nur 10 Prozent. Das Land steuere 15 Prozent bei, mit 75 Prozent solle der Bund den größten Anteil stemmen. „Ich würde mich freuen, wenn die Stadt in enger Abstimmung mit den Akteuren in Kinderhaus ein Projekt zur Förderung beantragen würde“, sagte Wendland.

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