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19.07.2019, 08:06 Uhr
Sybille Benning MdB zum Ausscheiden der WWU um den Titel "Exzellenzuniversität"

Zum Ausscheiden der WWU in der letzten Runde der Exzellenzstrategie um den Titel der „Exzellenzuniversität“ erklärt die CDU-Bundestagsabgeordnete und Vizevorsitzende des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, Sybille Benning:

„Heute habe ich an der WWU zusammen mit der Universitätsleitung und vielen Wissenschaftlern beim Public Viewing der Pressekonferenz in Bonn mitgefiebert. Es ist einfach begeisternd, dass wir in Münster eine Universität haben, die in dieser Liga mitspielen kann, auch, wenn die WWU diesmal nicht zum Zug gekommen ist. Die Konkurrenz in diesem Wettbewerb war sehr hart. Das ist ja auch das Ziel der Exzellenzstrategie: Der Wissenschaftsstandort Deutschland soll auch im internationalen Vergleich nachhaltig gestärkt werden, und im Bewerberfeld hat sich gezeigt, wie sehr die Qualität auch im Vergleich zur vorherigen Runde des Wettbewerbs zugenommen hat. Für Münster und insbesondere all diejenigen, die die Bewerbung über Monate mit viel Teamgeist erarbeitet haben, ist das Ergebnis natürlich enttäuschend. Die WWU hatte ein überzeugendes Konzept vorgelegt, aber wir müssen anerkennen: andere waren noch besser. Ich hoffe, dass die selbst gesteckten Ziele an der Universität dennoch umgesetzt werden, auch, wenn das ohne die Exzellenz-Gelder natürlich länger dauern und nicht ohne Abstriche möglich sein wird.“

Hintergrund:

Die Exzellenzstrategie besteht aus zwei Förderlinien. In der ersten Förderlinie – Exzellenzcluster – hatte die WWU im vergangenen Jahr den Zuschlag für zwei herausragende Forscherverbünde bekommen: „Mathematics Münster“ sowie „Religion und Politik“, die seit Januar 2019 gefördert werden. Mit diesen zwei Clustern hatte die WWU die Voraussetzungen dafür geschaffen, sich auch in der zweiten Förderlinie, den Exzellenzuniversitäten, zu bewerben.

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