CDU-Kreisverband Münster e.V.
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CDU setzt sich für Hiltruper Museum ein

Offener Brief an Stadtbaurat Robin Denstorff

Angesichts der jüngsten Meldungen über möglicherweise stark erhöhte Kosten für den geplanten Anbau zum Hiltruper Museum hat sich unser Ratsherr Stefan Leschniok an den zuständigen Dezernenten der Stadt Münster, Robin Denstorff gewandt. Wir dokumentieren nachfolgend den Offenen Brief.
Sehr geehrter Herr Denstorff,

im Anhang finden Sie einen Zeitungsartikel aus dem Hiltrup-Teil der Westfälischen Nachrichten vom 09. September.

Das Bauvorhaben, bei dem es "nur" um eine behindertengerechte Toilettenanlage geht, hängt bereits seit einer unverständlich langen Zeit in der Warteschlange. Zuletzt stand die Überprüfung des Bodens durch den Kampfmittelräumdienst im Weg.

Viele Hiltruperinnen und Hiltruper, insbesondere die für das Hiltruper Museum tätigen Ehrenamtlichen, quittieren die ständigen Verzögerungen nur noch mit einem Kopfschütteln. Die nun vorliegenden Informationen der WN schlagen dem Faß jedoch buchstäblich den Boden aus, da sie geeignet wären, nach Jahren das gesamte Bauvorhaben zum Scheitern zu bringen. Noch einmal: Das Museum, an dem das Herz vieler Hiltruper hängt, wird ausschließlich durch ein hohes ehrenamtliches Engagement rundum seinen Leiter, Hans Muschinski getragen. Eine Kostenexplosion, die nun ganz offenbar bevorsteht, wenn man dem Artikel Glauben schenken darf, wäre für diesen Personenkreis nicht verkraftbar.

Als Ratsherr für Hiltrup-Mitte möchte ich Sie daher um Überprüfung des Vorgangs beim Bauordnungsamt und ganz persönlich um Ihre Unterstützung für eine machbare und zeitnahe Umsetzung des beschriebenen Bauvorhabens bitten. Die Planungen liegen der Stadt bereits lange vor. Und der (bezahlbare) Bau einer behindertengerechten Tolilette, der schließlich der Barrierefreiheit dient, sollte auch im Interesse der Stadt Münster liegen. Für Ihre Hilfe bedanke ich mich bereits vorab.

Mit freundlichen Grüßen
Stefan Leschniok
- Ratsherr für Hiltrup-Mitte -