CDU-Kreisverband Münster e.V.
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Zeichen der Solidarität setzen

Hendrik Grau: "Helfer aus Afghanistan verdienen unseren Schutz"

Mit Schrecken hat die westliche Welt den Fall Kabuls beobachten müssen. Besonders gefährdet sind nach der Machtübernahme der Islamisten die afghanischen Hilfskräfte der westlichen Nationen. „Ich wünsche mir, dass sich die Stadt Münster als 'Sicherer Hafen' für ebenjene anbietet, die jetzt an Leib und Leben gefährdet sind“, erklärte Münsters CDU-Chef Hendrik Grau.
„Die Szenen aus Afghanistan bedrücken mich sehr“, sagte Grau. „Mit dem Taliban-Vorstoß auf Kabul fällt fast ganz Afghanistan in die Hände der Terroristen. Zahllose Frauen und Mädchen werden Opfer gesellschaftlicher Unterdrückung, viele westliche orientierte Männer Opfer brutaler Gewalt werden.“ Insbesondere Helferinnen und Helfer deutscher Einsatzkräfte in Afghanistan sind gefährdet.

"Wir müssen schnell eine Lösung finden, wie wir den Menschen, die unsere Einsatzkräfte vor Ort bei der Friedenssicherung unterstützt haben, Sicherheit vor Verfolgung und Gewalt bieten können", sagt Münsters CDU-Chef Hendrik Grau.

Auf kommunaler Ebene könne man zwar nicht viel tun. Dennoch schlägt Grau vor, zumindest ein klares Zeichen der Solidarität zu setzen, und als Stadt der Bundesregierung zu signalisieren: „Wir sind bereit, diese Menschen in Münster aufzunehmen.“ Es gehe hier nicht um Wirtschaftsflüchtlinge, sondern um Menschen, die uns unterstützt haben im Glauben an eine bessere, freiheitliche Zukunft.